Fallstudie Tablet PC im Gesundheitswesen
Klinikum Ingolstadt

Sicherung der Authentizität und Integrität elektronischer Dokumente durch Aufnahme eigenhändiger Unterschrift auf Tablet PC

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 Zusammenfassung der Fallstudie

Kundenprofil Das Klinikum Ingolstadt liegt in Zentral-Bayern. Mit seinen 1.100 Betten dient es dem Einzugsbereich von rund 500.000 Menschen.
Business Situation Die Mitarbeiter in der Notaufnahme des Klinikums Ingolstadt erfassten früher Patientendaten manuell und leiteten die Papierformulare zur Eingabe in die elektronischen Systeme des Krankenhauses weiter. Das Ausfüllen der Formulare und die wiederholte Dateneingabe kosteten Zeit, die bei der Patientenbetreuung fehlte und die effiziente Kommunikation unter den Mitarbeitern behinderte, was zu langen Wartezeiten für die Patienten führte.
Lösungsbeschreibung Das Klinikum Ingolstadt Hospital entwickelte eine Lösung basierend auf der Microsoft® Office Professional Edition 2003, die auf der Microsoft Windows® XP Tablet PC Edition läuft. Die neue Lösung ersetzt Papierdokumente durch XML-basierte Formulare, die mit Microsoft Office InfoPath™ 2003 erstellt wurden und auf dem Microsoft Office SharePoint™ Portal Server 2003 gespeichert werden. Zur Absicherung der Authentizität und Integrität der erstellten Dokumente werden Unterschriftenmerkmale auf dem Tablet PC erfasst und geprüft mittels Softpros SignDoc®.
Partner SOFTPRO, Siemens
Software und Services
  • C#
  • Microsoft Office 2003 Professional
  • Microsoft Office Infopath 2003
  • Microsoft Office SharePoint Portal Server 2003
  • Microsoft Visual C# .NET
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows XP Tablet PC Edition
  • SOFTPRO's SignDoc
  • Web Services
Hardware Fujitsu-Siemens Stylistic Tablet PCs
Vertikale Industrie Gesundheitswesen
Land Deutschland
Zielgruppe Entscheidungsträger
Entwickler
Informationstechnologie-Spezialisten

 Allgemeine Informationen zum Projekt

DENA client Seit Januar 2004 rechnen Krankenhäuser aufgrund der Gesundheitsreform nach Fallpauschalen ab und nicht wie zuvor nach Liegezeiten. Es ist also für das Krankenhaus nicht mehr wirtschaftlich, die Patienten so lange wie möglich zu behalten: Wochenenden, in denen die Patienten auf eine Behandlung oder auf ihre Entlassung am Montag warten, gibt es dann nicht mehr. Das Klinikum Ingolstadt versucht durch den Einsatz elektronischer Formulare, die auf dem Tablet PC verwaltet werden, nicht abrechnungsfähige Leistungen und Zeiten zu reduzieren.

Das Klinikum Ingolstadt ersetzt seine Papierformulare durch eine Lösung, die auf der Microsoft Office Professional Edition 2003 basiert und auf Tablet PCs angewandt wird. Dies reduziert den Zeitaufwand für Leistungen, die nach der neuen Gesetzeslage nicht mehr abgerechnet werden können. Das Klinikum nimmt jährlich durchschnittlich 25.000 Notfallpatienten auf, wobei bis zu 20 Patienten gleichzeitig in der Notfallaufnahme behandelt werden. Das Projekt "Mobile DatenErfassung in der NotfallAufnahme (DENA)" wurde gemeinsam mit Siemens ICN durchgeführt. Microsoft hat im Jahr 2003 dazu bereits eine Case Study veröffentlicht.
(>> Microsoft's Fallstudie).

  • Patientendaten werden in der Notaufnahme elektronisch auf dem Tablet PC erfasst, um Medienbrüche zu vermeiden, die Kosten und Zeitverzug verursachen..
  • Papierformulare der Klinik werden auf allen Stationen und Einrichtungen vereinheitlicht und werden durch elektronische Microsoft InfoPath 2003-Dokumente ersetzt.
  • Per XML werden diese Daten an die bestehenden Subsysteme im Haus übertragen.
  • Untersuchungsergebnisse (z.B. Röntgenaufnahmen, Blutproben oder Ultraschallbilder) werden dem behandelnden Arzt aktuell auf dem Tablet PC zur Verfügung gestellt.
  • Somit sind die Informationen strukturiert, zeitnah und überall abrufbar und es bleibt den Beteiligten mehr Zeit für Diagnose und Behandlung
  • Die administrativen Tätigkeiten des medizinischen Personals werden erheblich reduziert und die Produktivität nachhaltig gesteigert.

 Unterschreiben auf dem Tablet PC

Screenshots of signed MS-InfoPath form Die DENA-Anwendung wird beginnend zur CeBIT 2004 erweitert um die Aufnahme und Prüfung der eigenhändigen Unterschrift auf Tablet PCs, einschließlich ihrer biometrischen Daten. Damit wird zusätzlich die Authentizität und Integrität der in der Patientenakte hinterlegten Dokumente gewährleistet. Für diesen Zweck setzt das Klinikum SignDoc vom weltweiten führenden Anbieter für Software zur Unterschriftenprüfung - SOFTPRO - ein.

Das sofortige Digitalisieren von Unterschriften während des Unterschreibens auf einem Tablet PC bietet mehr Sicherheit als eine Unterschrift auf dem Papier. Dabei werden mehr Informationen über eine Unterschrift aufgenommen als vom menschlichen Auge erfassbar. Der Datensatz des statischen Bildes der Unterschrift um biometrische Merkmale, wie Schreibdruck und Schreibgeschwindigkeit, ergänzt.

Jede Unterschrift ist ein Unikat. Die einzigartige kombinierte Prüfung statischer und dynamischer Merkmale berücksichtigt daher die üblichen Schwankungen der Unterschrift eines Unterzeichners.

Das Klinkum Ingolstadt erspart sich dank des Einsatzes von TabletPCs mit SignDoc Formulare zum unterschreiben auszudrucken. Damit wird die letzte Lücke in einem vollständig elektronischen Prozess geschlossen. Der Projektverantwortliche im Klinikum - Dipl.-Ing. Thomas Kleemann - resümiert: "Wir bevorzugen die eigenhändige Unterschrift zur Gewährleistung der Authentizität und Integrität von Dokumenten. Sie ist für Ärzte, Krankenhauspersonal und Patienten ein vertrauter Vorgang und nicht erklärungsbedürftig ".

Nach Kleemanns Erfahrungen gibt es Akzeptanz-Probleme bei Lösungen, die für die Authentifizierung auf Chipkarten, Passwörter oder körperliche Biometrie-Merkmale (wie z.B. den Fingerabdruck) setzen. Dem sensiblen Umfeld der Dokumentation im Klinikumfeld wird die eigenhändige Unterschrift mit Abstand am besten gerecht.

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Titel Änderung Sprachen Status
F01
Fallstudie: Eigenhändige Unterschrift sichert elektronische Patientenakten2005-02-16de en geschützt
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Sicherung der Authentizität und Integrität elektronischer Dokumente durch Aufnahme eigenhändiger Unterschrift auf Tablet PC im Klinikum Ingolstadt