[HANNOVER / BÖBLINGEN] - 1. März 2011: Seit Jahrhunderten ist eine Unterschrift auf Papier Ausdruck des Willens eines Unterzeichners. Der Böblinger Biometrie-Spezialist Softpro ermöglicht es, eigenhändige Unterschriften als vertrauenswürdiges Authentifizierungsmerkmal für elektronische Dokumente zu verwenden. Auf der Website des Herstellers kann jetzt die jüngste Version 3.2 der Software SignDoc heruntergeladen und in vollem Umfang 90 Tage kostenlos getestet werden.
Die Unterschrift ist das beliebteste Merkmal zur Authentifizierung, das hohes Vertrauen genießt, weil es nie zufällig abgegeben wird. Eine immer größere Zahl von Unterschriftenpads und einige Tablet PC-Typen eignen sich zur hochwertigen Erfassung von Unterschriften und werden von SignDoc unterstützt. Während des Unterschreibens werden das statische Bild der Unterschrift und die dynamischen Signale der Schreibbewegung aufgenommen. SignDoc erfasst beide Merkmalssätze, speichert sie verschlüsselt und ermöglicht eine verlässliche Prüfung. Bei Bedarf können Unterschriften automatisch und von Schriftsachverständigen verglichen werden. Elektronische Dokumente können so folglich mit hoher Beweiskraft unterzeichnet werden.
Viele neue Funktionen im jüngsten Release
Mit der jüngst veröffentlichten Version 3.2 wurde SignDoc um zahlreiche Funktionalitäten erweitert - zum Beispiel:
- Hinzufügen von Anhängen
Eingescannte Dokumente oder Fotos (die beispielsweise mit einer Web-Kamera aufgenommen wurden) können zusammen mit einem Hauptdokument abgespeichert werden. Diese Funktion hilft bei Vorgängen, bei denen beispielsweise eine Kopie eines Identitätsdokuments (z.B. Personalausweis) erforderlich ist.
- Ergänzendes Signieren mit Personen-Bildern
Bilder von Personen, die mit einem Scanner oder mit einer Web-Kamera aufgenommen wurden, können auch direkt zum ergänzenden Signieren verwendet werden. Klicken Sie bei einem Unterschriftenfeld einfach auf die rechte Maustaste und wählen Sie "Unterschreiben mit einem Bild". In einem Dokument ist es so beispielsweise möglich, das Bild des Unterzeichners und dessen Unterschrift (die auf einem Signatur Tablett oder Tablet PC erfasst wurde) zu kombinieren.
- Unterstützung weiterer Erfassungsgeräte
Wie bei jeder neuen Version von SignDoc so hat sich auch diesmal wieder die Palette der unterstützten Geräte erweitert: Markantester Neuzugang in der langen Liste unterstützter Geräte ist das seit Dezember 2010 lieferbare SignPad Color (Wacom STU-520, www.softpro.de/SignPad_Color). Das außergewöhnlich robuste Unterschriftenpad überzeugt u.a. durch ein besonders hochauflösendes Farbdisplay. Software und Hardware können online unter www.ow.ly/3pE8m (Kurzlink zum Webshop) zu einem attraktiven Paket-Preis online erworben werden.
- Zusammenspiel mit einer Public Key Infrastruktur
- mit vorhandenen Zertifikaten eines Unternehmens oder eines Trust Centers -
In der Standardform von SignDoc können elektronische Dokumente mit einer handgeschriebenen elektronischen Signatur unterzeichnet werden, ohne dass vorab ein auf einer Smartcard gespeichertes Zertifikat oder ein anderes „Security Token“ erworben werden muss. Biometrische Lösungen errichten eben keine zusätzlichen Hürden beim Unterschreiben, sondern beseitigen technische Barrieren.
Für manche Anwendungen ist die Verwendung von SignDoc in Kombination mit bereits vorhandenen Zertifikaten gewünscht. Eine solche Verbindung wird eher bei aufwändigeren Installationen in größeren Unternehmen oder Organisationen gewählt. Generell kann diese Kombination jeder Besitzer eines digitalen Zertifikates im Zusammenspiel mit SignDoc nutzen. So wählt man bei der Installation von SignDoc einfach die Verwendung des existierenden Zertifikats, das im Dateisystem oder im "Windows Certificate Store" gespeichert ist. Es wird direkt nach dem händischen Unterschreiben für das digitale Signieren eines Dokumentes eingesetzt.
Überzeugend in der Performance
Neue Maßstäbe setzt SignDoc auch in der Performance:
- Auch sehr umfangreiche Dokumente von mehreren hundert Seiten öffnen sich in kürzester Zeit
- Die Seitenvorschau im Navigationsbereich auf der linken Seite ermöglicht eine sehr schnelle Orientierung.
- Schneller als bei allen vergleichbaren Lösungen wird die Einbettung der elektronischen Unterschrift in das digitale Dokument angezeigt.
- Signaturen, die mit SignDoc erzeugt wurden, können in jedem Standard PDF-Viewer (selbstverständlich auch Adobe Reader) auf ihre Integrität hin validiert werden.
Breiter Einsatzbereich
Überall, wo es keine gesetzliche oder rechtliche Vorschrift zur Anwendung der Schriftform gemäß BGB §126a gibt, können eigenhändige Unterschriften als Garant für Authentizität und Integrität Verwendung finden. Führende Mitarbeiter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie halten diese Form elektronischer Signaturen für 98% aller Geschäftsvorfälle geeignet. Fortgeschrittene elektronische Signaturen gemäß § 2 Abs.1 SigG 2001 können also bei zahlreichen Anwendungen - auch außerhalb der Bankenwelt - eingesetzt werden. Ausführliche Informationen über die vertrauenswürdige Einbindung der eigenhändigen Unterschrift in den digitalen Workflow sind ab sofort unter der Webadresse www.signpad.de/trust abrufbar.
Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten für SignDoc ist lang und geht quer über die Branchen hinweg: Verträge, Beratungsprotokolle, Schadenanzeigen, Schadendokumentationen, Gutachten, Protokolle aus Produktion und Service, Prüfberichte, Bezahlvorgänge, Empfangsbestätigungen, Patientenakten, Dokumentationen der Patientenaufklärung, Laborberichte, Arztbriefe, Bestellungen, Aufträge, Reservierungen, Bauberichte, Expertisen und vieles mehr. Eine Reihe von Anwendungsbeispielen werden auf der CEBIT 2011 am Stand C22 von SOFTPRO in Halle 3 sowie auf zahlreichen weiteren Messen weltweit vorgestellt. Details zu Orten und Terminen sind unter der Webadresse www.softpro.de/events abrufbar.
Jedes Dateiformat kann elektronisch unterschreiben werden
Mit SignDoc lässt sich jedes Dateiformat elektronisch signieren. Einfach die gewünschte Datei in der entsprechenden Anwendung anzeigen lassen und über das Druckermenü den "Softpro PDF und TIFF Converter" auswählen. Die Datei wird in das Format PDF oder TIFF umgewandelt, anschließend in SignDoc angezeigt und kann sofort elektronisch unterschrieben werden. Die Software kann auf der Website von Softpro über den Direkt-Link www.softpro.de/SignDoc_RC heruntergeladen werden. Informationen zu unterstützten Unterschriftenpads und weiteren Geräten zur Erfasung von Unterschriften stellt der Hersteller unter www.softpro.de/tablets bereit.
Besonders beliebt: Elektronisch unterschreiben direkt im Browser
Sehr populär ist die Browservariante SignDoc Web. Sie ist unter anderem beim Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise seit 2008 erfolgreich im Einsatz. Ein ausführlicher Anwendungsbericht ist auf der Website von Softpro abrufbar. Gelobt wird der einfache Rollout für das elektronische Unterschreiben. Kreditinstitute schätzen die Möglichkeit, auf die Webumgebung ihrer Verbundpartner zuzugreifen und mit ihrem installierten Pad elektronische Dokumente zu unterschreiben.
Unterschreiben ohne Papier zahlt sich aus
Durch den Verzicht von Papier für die Erfassung und Verarbeitung von eigenhändigen Unterschriften lassen sich, durch den Wegfall diverser Schritte bei der Verarbeitung von Dokumenten, Kosteneinsparungen für folgende Aktivitäten berechnen: Drucken, Aufbewahren, Vorbereiten, Unterschreiben, Weiterleiten, Versenden, Scannen, Indexieren und physikalisches Archivieren. Ein weiterer Aspekt sollte nicht unterschätzt werden: Dort wo SignDoc bereits im Einsatz ist wird die digitale Verarbeitung der Unterschrift als deutliche Verbesserung in der Servicequalität wahrgenommen. Unter www.softpro.de/roi lässt sich nachlesen, wie sich mit SignDoc rasch schwarze Zahlen schreiben lassen.
TÜV bestätigt Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit
SignDoc und SignDoc Web wurden 2010 vom TÜV Saarland als sichere und anwenderfreundliche Software zertifiziert. Die Sachverständigen bestätigen, dass Dokumente, die auf einem SignPad unterschrieben und in SignDoc gespeichert wurden, vollständig, detailgenau und sicher verarbeitet werden. Die elektronische Unterschrift und das mit ihr verbundene Dokument sind gegen grundlegende Manipulationsversuche geschützt und Übertragungsfehler wurden systematisch ausgeschlossen. Überprüft wurden alle relevanten Schritte in der Anwendung von Software und Hardware für das elektronische Unterschreiben: Von der Installation, über die Bedienung bis zur Manipulationssicherheit von erstellten Dokumenten und des Datenverkehrs zwischen Unterschriftenpad und der Software. Mehr Informationen zu diesem Thema sind unter www.softpro.de/tuev abrufbar.
Neuer Anwendungsfall Beraterprotokolle
Seit Januar 2010 gibt es für Anwender in Kreditinstituten noch einen Grund mehr SignDoc zu nutzen: Seitdem gelten neue gesetzliche Regeln für Schuldrechtverschreibungen. Jede Beratung für eine Geldanlage muss protokolliert werden. Im Abschnitt 6 findet sich im WpHG § 34 Absatz 2a die Festlegung, dass diese Protokolle vom Berater zu unterschrieben sind. Dieses Verfahren wurde bei der Vermittlung von Versicherungen bereits vor einigen Jahren eingeführt. Detlef Fischer, Softpros Leiter Vertrieb für Deutschland, Österreich und die Schweiz: "SignDoc ermöglicht in Verbindung mit SignPads und Tablet PCs das papierlose Unterschreiben von Formularen, in denen das Beratungsprotokoll elektronisch erfasst werden kann. Jetzt setzen auch zunehmend mehr Kreditinstitute auf das elektronische Unterschreiben für Beraterprotokolle."
