In zahlreichen deutschen Kreditinstituten werden heute bereits über 90 Prozent der Vorgänge elektronisch mit Softpros Signatur-Software SignDoc unterschrieben: Hierzu gehören Kontoeröffnungen, der An- und Verkauf von Sorten sowie deren Bestellung, Überweisungen, Lastschriften und vieles mehr.
Als jüngster Anwendungsfall für SignDoc kamen 2010 die Beratungsprotokolle aufgrund des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG § 34 Absatz 2a) hinzu. Durch die Digitalisierung der Unterschrift lassen sich zirka ein bis zwei Euro pro Vorgang einsparen. Selbst für Sparkassen die das Verfahren sogenannter Kundenstammverträge nutzen, rechnet sich der Einsatz von SignPads. Schließlich ist im Schnitt für rund zwei Dutzend verbleibende Vorgänge die Unterschrift des Kunden relevant. Auch diese Sparkassen erreichten durch Softpro ein Return on Investment unter einem Jahr.
Messe-Neuheit: Unterschriftenpad mit hochauflösendem Farbdisplay
Als besondere Messeneuheit stellt Softpro auf dem FI Forum das SignPad Color vor. Es ist das erste Pen Pad mit Farbbildschirm in dieser Serie. Die hochauflösende Anzeige ermöglicht die detaillierte Darstellung von Informationen, die im Bezug zur jeweiligen Unterschrift stehen - beispielsweise Hinweistexte AGBs und Anweisungen. Wenn das SignPad nicht für das Unterschreiben verwendet wird, können andere Informationen für den Kunden in Bild und Text attraktiv dargestellt werden - dabei kann es sich um allgemeine Werbung oder auch Botschaften je nach Kundentyp handeln (beispielsweise die Einladung in einen Kundenclub). Die verwendete Technologie vom Stifttablett-Spezialisten Wacom ermöglicht eine besonders robuste Bauweise was sich in der besonders hohen Langlebigkeit wiederspiegelt. Das hat sich herumgesprochen. So wechseln mittlerweile einige Sparkassen ihre Geräte anderer Hersteller aus und wechseln zu SignPads.
Unterschreiben dokumentiert Wertschätzung
Das Unterschreiben hat auch wichtige emotionale Aspekte. Diese wurden bei der Einführung elektronischer Vorgänge einige Jahre lang unterbewertet. Die Wertschätzung des Kundenkontakts in der Filiale ist gerade bei Sparkassen als wichtiger Faktor im Wettbewerb mit den Direktbanken. Hinzu kommt die Verunsicherung vieler Kunden durch zunehmendes Phishing von PINs und TANs.
Nur rund fünf Millionen der 70 Millionen jährlich anfallenden Transaktionen in den über 16.000 Geschäftsstellen der Sparkassen bedürfen nach Angaben des Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) einer handschriftlichen Unterschrift. Aufgrund der Erfahrungen mit der Einführung der elektronischen Unterschrift empfiehlt der DSGV jedoch seinen Sparkassen, dem Kunden durch die Abgabe der Unterschrift ein bewusstes Kauferlebnis zu verschaffen. Neben dem besseren Nachweis eines Vorgangs für die Revision streicht der DSGV auch Marketing- und Vertriebsaspekte heraus. Die Entgegennahme der Unterschrift ist eben auch ein Akt der Wertschätzung des Kunden. Viele Kunden werden sich wohl an den Slogan-Klassiker von American Express aus den 80ern erinnern: "Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen". Nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands bestätigen die Kunden der Sparkassen auch, dass die direkte Digitalisierung ihrer Unterschrift als eine Verbesserung der Servicequalität wahrgenommen wird und das Sicherheitsgefühl erhöht. Bei der Einführung eines solchen Verfahrens tauchen erfahrungsgemäß kaum Fragen der Anwender auf.
Unterschriften-Verarbeitung im beleghaften Zahlungsverkehr
Neben den Lösungen zur Absicherung elektronischer Dokumente mit der eigenhändigen Unterschrift ist der zweite Themenschwerpunkt des Auftritts von Softpro auf dem FI Forum die Erkennung von Betrug im beleghaften Zahlungsverkehr und Möglichkeiten diesem vorzubeugen. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Softpro mit diesem Themenbereich. Mit der Software von Softpro werden heute jeden Werktag über 25 Millionen Unterschriften automatisch geprüft. Der Kundenstamm der Böblinger Firma wächst kontinuierlich. Die Liste der Kunden liest sich teilweise wie ein "Who is who" führender Kreditinstitute in der Welt. Zehn der 25 umsatzstärksten Banken der Welt sind bereits Kunden von Softpro.
Detlef Fischer, Leiter Vertrieb von Softpro: "Wir wissen, dass sich viele Kreditinstitute auch wieder mit der Bekämpfung des Betrugs im beleghaften Zahlungsverkehr zu beschäftigen haben. Gefälschte Überweisungsbelege sind in Deutschland nach wie vor ein Problem. Nahezu jeden Monat veröffentlichen die Medien Berichte über Betrugsfälle. Durch die Wirtschaftskrise hat diese Betrugsform teilweise massiv zugenommen. Wir stellen auf dem FI Forum auch vor, wie die Institute diese Herausforderung mit unserem runderneuerten Klassiker SignPlus meistern und dabei auch noch Geld sparen können."
Kreditinstitute, die auf die elektronische Unterschrift setzen, berichten auch von deutlich verbesserten Resultaten bei der automatischen Prüfung von Unterschriften im beleghaften Zahlungsverkehr. Das Back Office profitiert maßgeblich von der Möglichkeit die statischen Merkmale der Unterschriften, die auf einem SignPad aufgenommen wurden in der Belegprüfung einzusetzen. Das bestätigt uns beispielsweise eine der größten deutschen Sparkassen - die Berliner Sparkasse. Seit 2008 hat sie Tausende von SignPads in ihren Filialen im Einsatz.
