[KARLSRUHE / BÖBLINGEN] - 27. April 2010: SignDoc, die Software für elektronisches Unterschreiben der SOFTPRO GmbH, erfüllt die Sicherheitsanforderungen von Volk- und Raiffeisenbanken. Dies bestätigt dem Hersteller die FIDUCIA IT AG, der größte IT-Dienstleister im genossenschaftlichen Finanzverbund.
SignDoc in der aktuellen Version 3.1 kann unbedenklich auf dem Win XP-Bankenarbeitsplatz, dem bankindividuellen Win2003 Anwendungsserver (BAS) sowie dem agree Vista Bankarbeitsplatz im Fiducia-Umfeld installiert werden. Die technische Sicherheitsprüfung für Fremdsoftware wurde für diese Einsatzfelder jeweils erfolgreich abgeschlossen.
Der Einsatz der elektronischen Unterschrift in Verbindung mit den besonders langlebigen SignPads in spanischen Sparkassen wurde unlängst mit dem Innovationspreis des deutschen IT-Sicherheitsverbands TeleTrusT ausgezeichnet. Ab sofort können also auch Volks- und Raiffeisenbanken die eigenhändige Unterschrift ohne Papier erfassen und verarbeiten.
Auch die Sicherheit der Lösung für den automatischen Vergleich von Unterschriften im beleghaften Zahlungsverkehr - SignPlus - wurde von der Fiducia schon vor einiger Zeit geprüft und für den Einsatz im Bankenbereich als unbedenklich eingestuft. SignPlus wird bereits bei mehreren Instituten im genossenschaftlichen Verbund mit Erfolg eingesetzt.
Die sorgfältige Prüfung von Fremdsoftware durch die Fiducia erfolgt aus gutem Grund: Die Arbeitsplätze in den Banken können nur sicher betrieben werden, wenn jede Komponente des Bankarbeitsplatzes sicher ist. Diverse andere IT-Dienstleister im In- und Ausland orientieren sich an den Empfehlungen der Fiducia. So hat für einen Softwarehersteller wie Softpro eine erfolgreiche Sicherheitsprüfung auch über den Bereich der Volk- und Raiffeisenbanken hinaus positive Signalwirkung.
SignDoc an Fiducia-Arbeitsplätzen
Die Fiducia ermöglicht über den Drucker im Fiducia Content Management System (FCMS) – einem virtuellen Drucker - die Anbindung von SignPads und folglich die Einbindung der elektronischen Signatur mit Unterschrift. Softpros SignDoc nutzt diese Schnittstelle mit seinem integrierten Druckertreiber. Das Dokument wird zum Unterschreiben nicht ausgedruckt, sondern in ein Portable Document Format (PDF) umgewandelt und in SignDoc geöffnet. Volksbanken und Raiffeisenbanken können hier entscheiden, ob das Unterschriftenfeld manuell durch den Mitarbeiter oder automatisch durch die Software eingefügt und ausgewählt werden soll. Es lassen sich auch dokumentenabhängige Worksflows mit der zertifizierten Lösung realisieren.
Der Mitarbeiter löst den Vorgang zur Unterschriftenaufnahme aus und der Kunde unterschreibt auf dem SignPad. Die Unterschrift wird mit all ihren statischen und dynamischen Merkmalen erfasst, digitalisiert und in das Dokument eingebettet. An dieser Stelle des Prozesses kann eine automatische oder manuelle Unterschriftenverifikation, gegen eine entsprechende Referenzunterschrift, durchgeführt werden. Im Anschluss daran wird das Dokument archiviert. Das PDF-Dokument wird dazu im Hintergrund in das Tagged Image File Format (TIFF) umgewandelt und automatisch im FCMS über die Automatische FCMS Import Schnittstelle (AFIS) gespeichert und archiviert.
Neuer Anwendungsfall Beraterprotokolle
Seit dem 1. Januar 2010 gibt es für Anwender in Kreditinstituten noch einen Grund mehr SignDoc zu nutzen: Seitdem gelten neue gesetzliche Regeln für Schuldrechtverschreibungen. Jede Beratung für eine Geldanlage muss protokolliert werden. Im Abschnitt 6 findet sich im WpHG § 34 Absatz 2a die Festlegung, dass diese Protokolle vom Berater zu unterschrieben sind. Dieses Verfahren wurde bei der Vermittlung von Versicherungen bereits vor einigen Jahren eingeführt. Detlef Fischer, Softpros Leiter Vertrieb für Deutschland, Österreich und die Schweiz: "SignDoc ermöglicht in Verbindung mit SignPads und Tablet PCs das papierlose Unterschreiben von Formularen in denen das Beratungsprotokoll elektronisch erfasst werden kann. Jetzt setzen auch zunehmend mehr Kreditinstituten auf das elektronische Unterschreiben für Beraterprotokolle."
Unterschreiben ohne Papier zahlt sich aus
Durch den Verzicht von Papier für die Erfassung und Verarbeitung von eigenhändigen Unterschriften lassen sich durch den Wegfall diverser Schritte bei der Verarbeitung von Dokumenten Kosteneinsparungen für folgende Aktivitäten berechnen: Drucken, Aufbewahren, Vorbereiten, Unterschreiben, Weiterleiten, Versenden, Scannen, Indexieren und physikalisches Archivieren. Ein weiterer Aspekt sollte nicht unterschätzt werden: Dort wo SignDoc bereits im Einsatz ist wird die digitale Verarbeitung der Unterschrift als deutliche Verbesserung in der Servicequalität wahrgenommen. Unter www.softpro.de/roi lässt sich nachlesen, wie sich mit SignDoc rasch schwarze Zahlen schreiben lassen.

