Neuer Meilenstein bei Digitalisierung von Unterschriften

Auf der DMSExpo in Köln (25.-27.9.) stellen Wacom und Softpro am Stand des VOI einen neuen Prototyp des LCD-Signaturtabletts vor – „SignPad“ ab Ende des Jahres auf dem Markt

[Krefeld / Köln / Böblingen] - 27. Juli 2007: Bereits auf der CeBIT sorgte das Gerät, das eigens für die Aufnahme von Unterschriften optimiert wurde, für Furore. Obwohl Softpro das endgültige Serienmodell unter dem Namen „SignPad“ erst Ende des Jahres auf den Markt bringt, konnten an Kreditinstitute allein Deutschland bereits vierstellige Stückzahlen verkauft werden. „Scharf, schnell und präziser als alles was wir zuvor gesehen haben“, so urteilen diejenigen, die die bisherigen Prototypen bereits getestet haben.

Seit der Premiere im März 2007 hatten mittlerweile zahlreiche Kreditinstitute und Versicherungen Gelegenheit das Schreibtablett zu testen.„So können wir die eigenhändige Unterschrift sauber und vertrauenswürdig in unsere elektronischen Geschäftsprozesse einbinden“, so das Echo vieler Testanwender. „Da braucht man gar nichts zu erklären: Die Unterschrift ist rasch und blitzsauber zu sehen - das ist ganz anderes als auf diesen Kritzelkisten, die man zuweilen von Kurierdiensten unter die Nase gehalten bekommt“, so einer der Tester. Das Schreibgefühl und die Haptik der Oberfläche ist der Erfahrung auf Papier vergleichbar. Wacom wird auch ein glückliches Händchen beim Design des Unterschriftentabletts bestätigt: Banken und Sparkassen empfinden die Formgebung als sehr gelungen, weil sie hochwertig wirke und gut zu den Filialeinrichtungen passe. Und auch am POS macht das Tablett eine gute Figur, was wiederum von Telekommunikationsfirmen und dem Handel bestätigt wird. Auch dort wird das Gerät bereits intensiv getestet.

Eines der großen Rechenzentren der deutschen Kreditwirtschaft bestand sogar darauf schon während der Cebit das Tablett im Hause zu testen. Erste Integrationstests in Terminal Server-Umgebung verliefen erfolgreich. Endlich haben wir ein wirklich professionelles Unterschriftentablett“, war die entsprechende Reaktion. Ralph Maute, Produktmanager bei Softpro, erläutert: „Egal welchen Maßstab man anlegt: Brillanz, Schärfe oder Geschwindigkeit der Anzeige – Wacom hat hier einen großen Wurf gelandet.“ Seit der Cebit wurde das Gerät um diverse Details verfeinert, die die beiden Partner erstmals auf der DMSExpo in Köln der Öffentlichkeit vorstellen wollen.

Mit Wacom und Softpro haben sich die beiden Marktführer in ihren jeweiligen Segmenten zusammengetan: Die Firmen sehen sich weltweit als Nummer eins in der Herstellung von Stifttabletts sowie der Erfassung, Verwaltung und automatischen Prüfung der eigenhändigen Unterschrift. Die SignPads vereinen die jeweils hochwertigsten Technologien der Hardware und Software, die aufs Engste verzahnt wurden. Im Gegensatz zu anderen Angeboten, bei denen es zur Hardware auch noch „ein bisschen Software obendrauf“ gibt, versprechen Wacom und Softpro ein zukunftssicheres Zusammenspiel von Erfassungsgerät und Software zur Verarbeitung von Unterschriften – jeweils von den führenden Experten, die übrigens beide seit 1983 auf dem Markt sind. Mit der Software von Softpro werden täglich über 25 Millionen Unterschriften automatisch geprüft. Wacom bringt in die SignPads die Erfahrung von Millionen verkaufter Schrifttabletts ein und verwendet anerkannte Methoden zur Qualitätssicherung in der Produktion.

Mängel bisheriger Aufnahmegeräte beseitigt

Das Gerät überzeugt durch die Summe vieler Details, die zeigen, dass sich Wacom sehr intensiv mit den Einsatzbedingungen in der Praxis auseinandergesetzt hat. So bietet das Tablett ausreichend Platz um auch längere Unterschriften (wie bei den Doppelnamen) aufzunehmen. Die Schreiboberfläche ist entspiegelt und kratzunempfindlich. Die Formgebung berücksichtigt insbesondere auch ergonomische Aspekte: Im Gegensatz zu anderen Tabletts auf dem Markt kann bei diesem Gerät der Handballen beim Unterschreiben bequem aufgelegt werden.

Wacoms patentierte kabel- und batterielose Stifttechnologie nimmt Unterschriftensignale mit einem aktiven Digitizer auf. Daher können keine Störsignale auftreten, wenn man mit dem Handballen einmal das Unterschriftenfeld berührt. Die Argumente scheinen zu überzeugen: Zahlreiche Anwender, die bisher Produkte von Wacoms Mitbewerbern einsetzen, bekundeten großes Interesse das Tablett zu testen und eventuell bisher eingesetzte „Pen Pads“ sukzessive auszutauschen. Wacom eilt unter professionellen Anwendern der Ruf voraus besonders langlebige und robuste Geräte herzustellen.

Ausgezeichnete innere Werte

Unter der ansprechend gestalteten Haube steckt hochwertige Technologie: Das ultrascharfe Display bietet eine Auflösung in VGA und bietet damit einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern. Ebenfalls einen Vorsprung hat das Tablett bei Robustheit und Langlebigkeit: Während die Mitbewerber Geräte das Display mit Hintergrundbeleuchtung versehen, kann das Wacom-Tablett darauf verzichten und brilliert trotzdem mit exzellenten Kontrastwerten.

Schriftsachverständige legen besonders viel Wert auf eine verlässliche Protokollierung der unterschiedlichen Druckstufen beim Unterschreiben. Sie hinterfragen auch mögliche Qualitätsunterschiede, die durch Toleranzen in der Fertigung der Tabletts auftauchen können. Dieser Punkt ist heute vielfach eine Schwachstelle derzeit angebotener Geräte. Wacoms neues Tablett meistert diese Hürde vorbildlich: Die wichtige Druckstufenmessung erweist sich als ausgesprochen zuverlässig.

Ralph Maute erläutert: “Wenn wir die Daten aufgenommener Unterschriften für einen automatischen Vergleich heranziehen - zum Beispiel in unserem Software Development Kit SignWare – zeigt sich die besonders hohe Qualität des Tabletts.“ Wacoms induktive Stifttechnologie tastet die Position des Stiftes und die Intensität des Schreibdrucks sehr exakt ab. Somit können sehr genaue Verlaufsprofile von Orts- und Zeitkoordinaten sowie der Druckstufen erfasst und verglichen werden. Schon bisher war diese Technologie bei Wacom-Stifttabletts wie dem Bamboo oder dem Intuos3 verfügbar. Auch die meisten Tablet PCs nutzen Wacoms „Penabled“-Technologie und setzen auf diese Erfassungsmethode, schon allein um eine hochwertige Erkennung der Handschrift zu ermöglichen. Maute: „Es ist sehr erfreulich, dass nun dass für die spezielle Anwendung der Unterschriftenaufnahme ein wirklich geeignetes Gerät zur Verfügung steht.“

Exkurs: Digitalisierung der Unterschrift während des Unterschreibens

In den letzten Jahren sind vermehrt Geräte auf den Markt gekommen, die eine direkte Digitalisierung der Unterschrift während des Schreibvorganges ermöglichen. Damit können neben dem statischen Unterschriftenbild auch dynamische (biometrische) Merkmale des Schreibvorgangs ermittelt werden. So aufgenommene Unterschriften werden auch als on-line Unterschrift bezeichnet. Die Aufnahmegeräte besitzen verschiedene Sensoren - beispielsweise für Beschleunigung und Druck sowie deren Kombination. Für den Masseneinsatz bei der Unterschriftenerfassung steht mittlerweile eine breite Auswahl an Geräten zur Verfügung.

Wer Unterschriftsdaten digitalisiert, möchte in der Regel diese Daten im Zweifelsfall für einen späteren Vergleich heranziehen können. Ein späterer Vergleich ist wiederum nur so gut, wie die Daten, mit denen der Vergleich durchgeführt wird. Für "Best Practice" bei der Unterschriftenerfassung gibt es eine Reihe von qualitativen Kriterien:

  • Die aufgenommene Unterschrift soll auch nach ihren statischen Bildmerkmalen überprüfbar sein. Daher sollte die Ortsauflösung der Qualität einer digitalisierten Unterschrift von Papier entsprechen. Eine zu klein gewählte Auflösung "verpixelt" das Bild. Aus einem eleganten Strich wird dann plötzlich eine Aneinanderreihung kleiner Bauklötzchen. So fällt zum Beispiel rasch auf, wenn bei einem schnellen Schreiber zu wenig Zeitsignale aufgenommen wurden. Zwischen den einzelnen Punkten einer Unterschrift wird bei mancher Hardware und Software-Kombination interpoliert (also ein Schriftabschnitt linear fortgeschrieben) und so bekommen Kurven plötzlich Vielecken.
  • Eine zeitnahe optische Rückkopplung während des Schreibens muss gewährleistet sein. Nur so unterschreibt man "wie üblich". Wenn die Aufnahme über einen Bildschirm oder ein Tablett stattfindet, muss auf dem Bildschirm zeitnah und positionsgenau das Schriftbild zu sehen sein. Je mehr Signale während des Schreibens übermittelt werden desto mehr Informationen sind auswertbar.
  • Das Aufnahmesystem soll in der Lage sein, wechselnde Intensitäten des Schreibdrucks zu dokumentieren. Schriftsachverständige sehen in diesem Punkt eines der wichtigsten Merkmale beim klassischen Vergleich von zwei Unterschriften auf Papier, wo das Resultat verschiedener Druckstärken nur mikroskopisch verglichen werden kann.
Die Berücksichtigung dieser Anforderungen bei der Hardware-Auswahl sichert Investitionen, denn die vorgenannten Aspekte finden sich auch in Standards zum Vergleich von Unterschrifts-Daten wieder. Die Software sollte wiederum in der Lage sein, Unterschriftsdaten zu vergleichen, die mit unterschiedlichen Geräten aufgenommen wurden. Ein Anwender kann dann im stationären Bereich Schreibtabletts nutzen und im mobilen Einsatz Tablet PCs. Dazu führen zukunftssichere Systeme vor jeder Prüfung eine Normalisierung aufgenommener Daten (Anzahl der Signale/sec, Druckstufen und Auflösung) durch.
 

Weitere Informationen

>> DMSExpo Website

 

Hochauflösende Bilder

Download high-res image

ID: 016

Beschreibung

LCD-Signaturtablett von Wacom - für die Erfassung statischer und dynamischer (biometrischer) Unterschriftsmerkmale in Echtzeit. Abgebildetes Gerät entspricht dem auf der CeBIT 2007 vorgestellten Prototyp. Auf der DMSExpo stellen Wacom und Softpro am VOI-Stand die jüngste Version des SignPad esignio vor.

Download Größe und Typ

337 KB / ZIP

>> Download

 

Literaturhinweis

"Elektronische Signatur - eine Analogie zur eigenhändigen Unterschrift? )Jörg-M. Lenz / Dr. Christiane Schmidt): Ein "Schnupperkapitel" steht zum Download auf der Website von SOFTPRO parat.
  • In diesem Kapitel wird auch unter Punkt 8.3.2.1 auf die derzeit am Markt verfügbaren Tabletts von Wacom Bezug genommen.
  • Des weiteren ist unter 8.3.2.3 eine Passage zu Tablet PCs zu finden.
Bei Interesse an einem Rezensionsexemplar bitte e-Mail senden.

Downloads

Code
Titel Änderung Sprachen Status
A27
Buchauszug: Eigenhändige Unterschrift2007-03-08de geschützt
>> registrieren
Kapitel 8 des Buches "Elektronische Signatur – eine Analogie zur eigenhändigen Unterschrift?"

Kurzprofil von SOFTPRO

Die SOFTPRO Gruppe sitzt mit ihrer Muttergesellschaft - der SOFTPRO GmbH - in Deutschland. Tochtergesellschaften befinden sich in USA, Großbritannien und Singapur. Die Gruppe beschäftigt derzeit über sechzig Mitarbeiter.

Als weltweit führender Anbieter von Systemen zur Aufnahme und Prüfung eigenhändiger Unterschriften unterstützt SOFTPRO über 200 Unternehmen in ihrem Workflow von Dokumenten und Transaktionen.

  • SOFTPRO vermarktet "eSign Workflow"-Lösungen zur Sicherung der Authentizität und Integrität elektronischer Dokumente und Transaktionen. Erfasst und ausgewertet werden dafür sowohl statische als auch dynamische (biometrische) Merkmale von Unterschriften.
  • Der Bereich "Fraud Prevention Solutions" bietet Lösungen zur Erkennung von gefälschten Belegen (Schecks und Überweisungen) und der Betrugsvorbeugung im Zahlungsverkehr von Kreditinstituten. Ergänzend zur automatischen Prüfung von Unterschriften werden hier in einer ganzheitlichen Risikobetrachtung ("Combined Risk Score") weitere Prüfverfahren eingebunden.
Zu den Kunden von SOFTPRO zählen u. a. American Express, Bank of America, Barclays, Citigroup, Discover Financial, HypoVereinsbank, JPMorgan Chase, Lloyds TSB, Klinikum Ingolstadt, SEB, Standard Bank of South Africa, UBS und Wachovia.

Seit dem Jahr 2002 hat sich der Kundenkreis von SOFTPRO durch das Angebot zur Absicherung elektronischer Dokumente mit eigenhändigen Unterschriften auf viele Branchen erweitert, u. a. Banken und Versicherungen, Gesundheitswesen/Pharma, Handel, Öffentliche Hand, Automobil und Logistik.

Die SOFTPRO GmbH erhielt 2007 von Frost & Sullivan - einem der führenden Berater für Unternehmenswachstum - die Auszeichnung für vorbildlichen Kundenservice weltweit und das Erreichen einer außergewöhnlich hohen Zufriedenheit seiner Kunden. Die Auszeichnung bestätigt, dass das Unternehmen sich intensiv mit den Anforderungen seiner Kunden beschäftigt und seine Produkte drauf hin ausgerichtet hat.

Gesellschafter der SOFTPRO GmbH sind GE Capital (seit 1998), AdCapital (seit 2001) sowie Gründer und leitende Mitarbeiter.

SOFTPRO Partner sind unter anderem: A2iA, Adobe, BancTec, Beta Systems (Kleindienst), Disoft, Fujitsu Siemens Computers (Fujitsu), Gijima AST, HP, IBM, Interlink, Lenovo, Microsoft, Motion Computing, TeleCash (First Data), Toshiba, Unisys und Wacom sowie APP Informatik Davos.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

SOFTPRO GmbH

Wilhelmstraße 34
71034 Böblingen
Deutschland

Tel: +49 7031 6606 0
Fax: +49 7031 6606 66

Jörg-M. Lenz
Manager Öffentlichkeitsarbeit


e-Mail Jörg Lenz