Softpro's SignDoc sichert die Authentizität und Integrität von Dokumenten in den Formaten Micorsoft Word, Microsoft InfoPath und PDF. Dazu werden die Merkmale des Bildes und der biometrischen Signale unmittelbar nach Unterzeichnung verschlüsselt gespeichert. Gleichzeitig wird dem Dokument eine eindeutiger Integritätswert (Hash Code) zugewiesen. Wenn die Datei zu einem späteren Zeitpunkt unberechtigt verändert wird, ist dieser Integritätswert nicht mehr gültig und die Unterschriften werden daher aus dem Dokument entfernt. SignDoc gewährleistet darüber hinaus im Zusammenspiel mit ausgewählten Tablet PCs durch eine Reihe von Qualitätsmerkmalen die Nichtabstreitbarkeit eines elektronischen Dokumentes.
SignSecure bietet die bequeme biometrische Alternative zu Passwörtern und Geheimzahlen für die Anmeldung zu PC und Netzwerk. Der Einsatz rechnet sich schnell: In vielen Unternehmen summieren sich die Kosten für vergessene Passwörter nach Angaben der Gartner Group jährlich auf Hunderte von Euro pro Anwender. Die Unterschrift vergisst man eben nicht.
Unterschrift ist besonderes Biometrie-Merkmal
Unter den biometrischen Merkmalen weist die Unterschrift eine Sonderstellung auf. Sie ist ein aktives Merkmal, während Fingerabdruck oder Iris nur passive Merkmale darstellen. Eine Unterschrift dokumentiert eine Willenserklärung und kann nicht ohne das Einverständnis ihres rechtmäßigen Inhabers abgegeben werden. Ganz im Gegensatz zu Passwörtern und Geheimzahlen, die durchaus auch mal ausgespäht und anschließend missbraucht werden können.
Penabled-Technologie ermöglicht hochwertige Aufnahme
Die Erfassungstechnologie der Tablet PCs wurde gemeinsam von Wacom und Microsoft geprägt. Der sogenannte "Penabled"-Standard steckt in den meisten Geräten, beispielsweise auch in den Tablet PCs des Softpro-Partners Fujitsu Siemens Computers. Die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich: So können beispielsweise Mitarbeiter im Außendienst von Banken und Versicherungen beim Kundenbesuch Dokumente auf dem Tablet PC unterzeichnen lassen. Im Gesundheitswesen unterstützen Tablet PCs medizinisches Personal von der Notaufnahme bis hin zur Arztvisite. Microsoft und Fujitsu Siemens Computers empfehlen explizit die Produkte von Softpro zur Erfassung und Prüfung eigenhändiger Unterschriften für den Tablet PC. Beide Anbieter sehen in dieser Funktionalität eine sinnvolle Ergänzung zur Handschriftenerkennung, die bereits im Betriebssystem Windows XP Tablet PC Edition integriert ist.
Stark gefragter Wettbewerb
Eine hochkarätige neunköpfige Jury ermittelte die besten und innovativsten Business-Lösungen für den Tablet PC. Die Sieger erhielten attraktive Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über 100.000 Euro. Personen, Teams und Unternehmen, die gewerblich Software-Lösungen entwickeln und vermarkten, konnten ihre Online-Bewerbungen bis Ende Januar 2004 einreichen. Im Februar präsentierten die Teilnehmer ihre Lösung der Jury. Die ersten drei Sieger für die beste Lösung sowie der Träger des Sonderpreises für die innovativste Entwicklung erhalten zusätzlich zum Geldpreis einen kostenlosen Präsentationsplatz auf dem CeBIT-Stand (18. bis 24. März in Hannover) von Microsoft.
"Die über 70 qualifizierten Anmeldungen für diesen Wettbewerb zeigen, dass die Plattform Tablet PC Edition für Entwickler besonders attraktiv ist", sagt Bastian Braun, Produktmanager Windows Betriebssysteme bei der Microsoft Deutschland GmbH. "Wir möchten Partnerunternehmen auch in diesem Umfeld stärker unterstützen, so dass sie mehr Lösungen für diesen Markt anbieten." Die Teilnehmer durften Anwendungen einreichen, die sie völlig neu entwickelt oder für den Tablet PC adaptiert haben.
Softpro zeigt auf der CeBIT SignDoc und SignSecure in der Microsoft "Windows Erlebniswelt" in Halle 1, 7i2. Die komplette Lösungspalette des Unterschriften-Spezialisten kann am Stand der Firma Kleindienst (Halle 1, 4k4) entdeckt werden. SignDoc und SignSecure werden auch an der Ständen der Firmen IBM (Halle 1, 4g2) Windream (Halle 1, 8i1) und Electrade (Halle 17, E10/1) jeweils auf Schreibtabletts der Firmen Wacom bzw. Interlink vorgestellt.
Plätze 2 und 3 für oPen und Design Universe
Auf Platz zwei setzte die Jury die Software oPenCAS-XPT, die Außendienstmitarbeiter mobil beim Kunden einsetzen können - ein Subsystem zu einer zentralen Vertriebs- und CRM-Software. Für jede Branche können die nötigen Daten erfasst und der Vertrieb gesteuert werden. Design Universe entwickelte Produkte namens E-Pen&Form, mit denen die Softwarschmiede aus Starnberg den dritten Rang eroberte. Alle handschriftlichen Notizen können damit systematisch auf dem Tablet PC abgelegt werden.
Sonderpreise für Innovation
Nach reiflicher Überlegung und langer Diskussion entschied sich die Jury, den Sonderpreis auf zwei Gewinner aufzuteilen: Innovation Christian Abeln Technik & Software und die xThink Deutschland GmbH. Bei dem Innovationspreis legten die Mitglieder der Jury besonderen Wert auf einen wissenschaftlich wertvollen Ansatz, der bei beiden eingereichten Lösungen deutlich erkennbar ist: Christian Abeln entwickelte ein Programm, das Grundschüler dazu anregen soll, ein besseres Gefühl für die Schreibschrift zu entwickeln. Die Handschrift wird analysiert, das Geschriebene in natürlicher Sprache wiedergegeben und die Kinder bekommen Tipps für eigene Korrekturen. Der xThinkCalculator kann die Aufgaben eines wissenschaftlichen Taschenrechners durch zweidimensionale Eingabemöglichkeiten auf neuartige Weise und mit wesentlich höherer Komplexität nummerisch lösen. Formeln und dazu gehörige Skizzen können mit dem Stift eingegeben und später in andere Programme eingebunden werden.
Die weiteren Preisträger
Auf die Plätze vier bis neun kamen ATS Computersysteme, baarsch & jäschke, Brudi & Partner-TreeConsult, cibait, Mindjet und Ziemann.IT Lösungen. Diese Teilnehmer haben es geschafft, durch kreativen Einsatz von einzelnen Tablet PC-Funktionen wie der Schrifterkennung, Gestensteuerung oder der Unterstützung des drehbaren Displays, dem Nutzer ein produktives und einfaches Arbeitsumfeld zu schaffen.
Teilnahmebedingungen
Zum Wettbewerb zugelassen waren ausschließlich Firmen, die gewerblich Lösungen entwickeln und vermarkten. Der Teilnehmer musste im Besitz aller Rechte an der Software-Lösung sein, die sowohl die Teilnahme am Wettbewerb als auch die spätere Vermarktung gestatten. Privatpersonen und Personen in engem Kontakt zur Microsoft Corporation sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Einsendeschluss für die deutsche Beta-Version war der 31. Januar 2004. Eine neunköpfige Jury bewertete im Anschluss die Vorschläge.
Bewertungskriterien und Jury
Wichtigstes Kriterium zur Bewertung der eingereichten Lösung war die Unterstützung der Funktionen des Tablet PCs. Das heißt, die Anwendung sollte mit dem Stift bedienbar sein und bestenfalls auch die Handschrifteneingabe nutzen. Spezialisten zum Thema Tablet PC aus Forschung und Technik entschieden zusammen mit Microsoft, welche Lösung das Rennen um die beste neue Applikation für diesen Bereich gewann.
Die Mitglieder der Jury:
- Dr. Dr. Norbert Streitz, Leiter des Forschungsbereichs "AMBI-ENTE - Arbeitswelten der Zukunft" am Fraunhofer-Institut IPSI
- Franz Neumeier, Chefredakteur der PC Professionell
- André Tegtmeier, Product Manager Mobile Computing bei Acer
- Christian Dettmers, Leiter Business Development Business Clients bei Fujitsu Siemens
- Peter Kamiya, Business Manager bei Hewlett Packard und Vertreter
- Ulrich Jäger, Manager Product Marketing bei Toshiba
- Bastian Braun, Produktmanager Windows Betriebssysteme, Microsoft
- Matthias Göttle, Senior Subsidiary Program Manager Windows, Microsoft
Die Fachjury bewertete zunächst den Nutzen der Lösung für das Unternehmen und/oder den Anwender sowie die Implementierung der spezifischen Tablet PC-Funktionen. Wichtig waren auch die Produkteigenschaften (Installation, Dokumentation, Robustheit) und die Qualität, in der Prozesse abgebildet wurden. Ergonomie, Architektur und die Implementierung der Software in das System gehörten zu den weiteren Bewertungskriterien.
